Kategorie: Alltagsperlen

Zu Weihnachten geht die Post ab

Nach ungefähr anderthalb Stunden – mein Mann und ich hatten schon längst das Abendessen zum Thema gemacht – kam Minne aus dem Kinderzimmer. Draußen war es inzwischen dunkel. In der Hand hielt er einen Wust an Bildern, die Hälfte davon verteilte sich schon auf dem Boden. In seinem Gesicht: ein zufriedenes Grinsen.

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Pop-Up-Party mit Paddington

Dieses Bastelrezept ist außerdem kindgerecht schlicht gehalten, weswegen auch schon stolze Schneideanfänger bedenkenlos mithelfen können.
(Allerdings ist dies ehrlicherweise dem Umstand geschuldet, dass auch ich handwerklich eher, na, ich sage mal: gehandicapt bin…)

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Zähne zeigen

Seinerzeit stand meine Mama regelmäßig hinter mir, mein Genick nach hinten überstreckt, mein Kinn von ihrer linken Hand umklammert noch ein bisschen weiter nach hinten hoch gedrückt, so weit, dass ich gerade noch schlucken konnte. Ich will nicht wissen, wie oft ich geheult habe davor, danach und währenddessen. Ich habe es gehasst, aus tiefstem Herzen verabscheut. Wirklich.

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Just do it

Joggen gehen. Vor zehn Jahren noch hab ichs gehasst. Ich fand Zufußlaufen an sich schon müßig, geschweige denn, dass ich freiwillig hätte um den Block rennen wollen. 

Und sicherlich war ich auch ein stückweit geprägt von meiner Schulzeit: damals, als man sich im Sportunterricht von der Bank aus (9 von 13 Mädchen aus der Klasse hatten schließlich jeden Dienstag ihre Periode) über die anderen lustig machte: „Guck mal, wie Fatimas Arsch wackelt!“, „Iih, und die Jenny schwitzt voll! Habt Ihr den Fleck auf dem Rücken gesehen?“

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Ein Schutzengel

Ich meine: niemand ist hier heute SMS-tippend Auto gefahren oder hat sich besoffen übers Balkongeländer gehängt. Und trotzdem war es einfach HAARSCHARF.

So bekommt der Ausspruch: „Unser Schutzengel hat heute einen hammermäßigen Job gemacht“ irgendwie eine ganz andere Bedeutung.

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Heimat

Es ist vielleicht ein bisschen wie mit einem alten Auto: natürlich freut man sich über das neue, weil elektrische Fensterheber und Rückfahrkamera und alles das, was die alte Kiste nicht hat. Aber gleichzeitig gibt es eben auch so viele Erinnerungen, die daran hängen, dass man den alten Bock eben doch nicht einfach so ausrangieren kann.

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Auf Wiederhören

Kindermusik gibt es wie Sand am Meer, aber Rolf Zuckowski und Co. waren mir schon zuwider, als ich selbst noch klein war. Außerdem fehlte mir bei allem, woran ich bislang so vorbeigetrödelt bin, einige entscheidende Faktoren, nämlich: ein Rhythmus, der ein bisschen über das bloße Klatschen hinausgeht, die Schnellgitarren – und nicht zuletzt natürlich auch: ein ordentliches Schlagzeug.

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Du dumme Kuh

Ich meine: alle Kinder testen ihre Grenzen aus, auch Minne, das gehört ja zum Erwachsenwerden dazu. Und wo will man seine Grenzen besser austesten können als daheim, im geschützten Raum der Familie? Die Frage ist eben nur, ab welchem Punkt man sich als Mutter oder Vater ausklinkt und das Kind gewähren lässt, obwohl innerlich vielleicht alle Zeichen auf Rot stehen.

Was würde ich tun, würde Minne „Halt’s Maul!“ zu mir sagen?

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Nummer Zwei wird Eins

Den gleichen Fehler haben wir auch noch beim zweiten und dritten Geburtstag wiederholt: niemand sollte sich ausgeschlossen fühlen, nahezu jeder, der uns etwas bedeutete und selbst die, die eben einfach nur nebenan wohnten, wurden eingeladen – und so endeten diese Tage jedes Mal in einem für uns als Familie ermüdendem Chaos.

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Freie Platzwahl

Und mein kleines Endverbraucherhirn – von dem ich mir anmaßen möchte, dass es inzwischen sehr schnell schaltet und Vor- und Nachteile diverser Kinderprodukte erkennt – zwitscherte von (von links) vorwurfsvoll: Zwanzig Euro, Tessa. Was hast Du erwartet? Schau, was alles dranhängt, wer alles daran verdienen will. Wie soll sowas mit Leidenschaft hergestellt worden sein?

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Feldbett to go

Und ich könnte jetzt noch ein bisschen weiter ausholen und Euch erzählen von dem Reisebett, das ich damals für Minne bei einem eBay Powerseller geschossen habe. Und wie hundsmiserabel es in echt aussah und wie schwer es wog und wie es gestunken hat und dass ich die einzige aus der gesamten Sippschaft war, die nach zehn Versuchen halbwegs wusste welche Stangen man wie knicken muss, um irgendwann mal ein klappriges Irgendwas im großelterlichen Schlafzimmer thronen zu haben.

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Making Memories

Und jetzt sitze ich hier. Es ist fünf nach zehn am Abend, und in Wahrheit wollte ich schon um neunzehn Uhr angefangen haben zu schreiben. Über meine Kinder. Und darüber, welche Erinnerungen an ihre Kindheit wir ihnen mitgeben wollen.

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