Kategorie: Kapitel

Eine Runde Mitlike

Kinder sind dankbare Vehikel, wenn es darum geht, eine vermeintlich risikolose Zurschaustellung in die Währung von Anerkennung und Zuspruch einzutauschen.

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Für Alles

Danke für Deine stumme Gesellschaft auf langen Autofahrten, und danke dafür, dass ich trotz so vieler „Jetzt nicht“ noch immer in Deinem Team mitspielen darf. 


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Zu Weihnachten geht die Post ab

Nach ungefähr anderthalb Stunden – mein Mann und ich hatten schon längst das Abendessen zum Thema gemacht – kam Minne aus dem Kinderzimmer. Draußen war es inzwischen dunkel. In der Hand hielt er einen Wust an Bildern, die Hälfte davon verteilte sich schon auf dem Boden. In seinem Gesicht: ein zufriedenes Grinsen.

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Pop-Up-Party mit Paddington

Dieses Bastelrezept ist außerdem kindgerecht schlicht gehalten, weswegen auch schon stolze Schneideanfänger bedenkenlos mithelfen können.
(Allerdings ist dies ehrlicherweise dem Umstand geschuldet, dass auch ich handwerklich eher, na, ich sage mal: gehandicapt bin…)

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Ode an die Intuition

Wie würden solche Fälle also aussehen, wenn man sie mit einem gesunden, aber keineswegs überheblichem Selbstbewusstsein betrachtet? Von dieser Warte aus gesehen – wenn ich meinen Instinkt, was meint: meine Intuition also nicht anzweifle sondern stattdessen zu ihm stehe und meine Entscheidungen selbstbewusst nach außen trage – zeigt sich relativ schnell:

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Kind, fehlt Dir was?

Ja, das Vermitteln von Werten oder das Haben einer Haltung beinhaltet manchmal auch Verzicht. Aber Verzicht ist nicht immer etwas Schlimmes, ganz im Gegenteil: Wie schön ist das Gefühl, das einen ereilt, wenn man weiß, dass man auf etwas verzichten kann?

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Kinder von Heute

Wir haben eine ganze Weile hin und her überlegt und uns schlussendlich für eine spätere Einschulung entschieden. Nicht zuletzt aufgrund einer flüchtigen Bemerkung von Minnes Oma, die mir auf dem Nachhauseweg noch lange in den Ohren nachhallte, nämlich: „Überlegt Euch: Es kommt nicht nur der Kopf in die Schule.“

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Vom Leben- und Sterbenwollen

Wer also sollte dann den Zeitpunkt und auch die Art und Weise des eigenen Ablebens besser bestimmen können als man selbst? Und ist es nicht vielleicht sogar ein bisschen fairer, seiner Umwelt rechtzeitig Bescheid zu sagen, dass man gehen wird?

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Zähne zeigen

Seinerzeit stand meine Mama regelmäßig hinter mir, mein Genick nach hinten überstreckt, mein Kinn von ihrer linken Hand umklammert noch ein bisschen weiter nach hinten hoch gedrückt, so weit, dass ich gerade noch schlucken konnte. Ich will nicht wissen, wie oft ich geheult habe davor, danach und währenddessen. Ich habe es gehasst, aus tiefstem Herzen verabscheut. Wirklich.

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